Handelskrieg mit den USA – Auswirkungen auf den Devisenhandel

Jetzt ist es also amtlich. Die USA unter Führung der Trump-Administration führen zunächst Strafzölle auf eingeführtes Aluminium und Stahl ein. Als Begründung wird hervorgebracht, damit die eigenen Industriezweige schützen zu wollen. Die EU präpariert derweil bereits Gegenmaßnahmen und droht ihrerseits mit Zöllen auf Erdnussbutter, Orangensaft, Harley-Davidson-Motorräder und andere Produkte. Ein ausgewachsener Handelskrieg steht bevor. Doch was bedeutet das für den Devisenmarkt mit seinem wichtigsten Währungspaar Euro und US-Dollar?

 

Große Verwerfungen wird es wohl nicht geben

Aktuell ist steht der Euro knapp unter seinem Drei-Jahres-Hoch bei über 1,22 UD Dollar für einen Euro. Viele Analysten sehen darin eine strukturelle Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar aufgrund der besseren Wachstumsaussichten für den Euroraum. Andere wiederum meinen, dass der US-Dollar eine Schwächephase durchmacht, die nicht zuletzt mit einer steigenden Inflation und steigenden Zinsen in den USA zu tun hat und die auf das Konsumklima der privaten Verbraucher drücken. Dass es im Rahmen eines regelrechten Handelskrieges zwischen den USA und der Europäischen Union zu großen Verwerfungen am Devisenmarkt kommt, etwa weil Investoren den eher als sicheren Hafen betrachteten Euro verstärkt verlassen werden, wird aktuell nicht als Gefahr gesehen. Dennoch zeichnet sich der Devisenmarkt zwischen Euro und US-Dollar aktuell durch eine eher ungewöhnliche hohe Volatilität aus. Das ist zumindest kurzfristig äußerst erfreulich für Devisenhändler. Sie können nur gewinnen, wenn sich die Kurse bewegen.

 

Private Anleger können mit Forex profitieren

Auch private Anleger haben längst mitbekommen, dass derzeit am Devisenmarkt eine Menge Bewegung herrscht und wollen davon profitieren. Das geht am besten mit Forex-Kontrakten, die bei Online-Brokern gehandelt werden können. Eine gute Übersicht über die besten Online-Broker für Forex und deren Konditionen bietet die Seite www.depotvergleich.com/.

Bei der Wahl des Brokers sollten sich die Anleger neben den Konditionen vor allem die Handelsplattform genau anschauen. Diese muss leicht erlernbar und gut zu überblicken sein, damit keine teuren Fehler beim Platzieren der Orders passieren. Gute Online-Broker stellen ihren Neukunden in der Regel zunächst ein kostenloses Demo-Konto sowie umfangreiches Lehrmaterial zur Verfügung, um alles in Ruhe austesten zu können und sich auf die jeweilige Marktsituation passende Handelstechniken anzueignen. In jedem Fall sollten sich Anleger einen Broker mit Sitz in der EU suchen, damit eine aufsichtsrechtliche Überwachung nach europäischem Standard gewährleistet ist. Anstatt auf Boni für möglichst viele Orders und einen möglichst minimalen Spread als Provision für den Broker sollte das Gesamtpaket bei der Auswahl im Vordergrund stehen. Dazu gehört auch ein gut erreichbarer und eventuell deutsch sprechender Kundenservice. Insgesamt müssen sich Privatanleger beim Forex-Handel bewusst sein, dass es sich um riskante Geschäfte mit entsprechenden Verlustrisiken handelt.

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